Warum Selbstkritik nicht zu besseren Leistungen führt

Wie reden Sie eigentlich mit sich selbst? Vielleicht kennen Sie bestimmte Seiten an Ihrer Persönlichkeit, die Sie mögen, die sie gerne zeigen und mit denen Sie einen wohlwollenden Umgang pflegen? Und dann gibt es vielleicht noch die anderen Seiten, die Sie an sich selbst nicht so gut leiden können, die deshalb eher im Hintergrund stehen und denen Sie mit harter Selbstkritik begegnen. Zum Beispiel die Seiten, die Schwäche zeigen, die Bedenken anmelden oder die mit Sätzen reden, die Sie oft genug von Ihren Eltern oder Großeltern gehört haben:

  • „Was ist, wenn ich das alles nicht schaffe?“
  • „Eigentlich bin ich nur müde.“
  • „Diese Kollegin kann ich nun wirklich nicht leiden.“
  • „Dieses Projekt langweilt mich.“
  • „Ob mein Chef mich überhaupt mag?“
  • „Habe ich das überhaupt verdient?“
  • „Freu dich nicht zu früh!“

Wie wäre es nun, wenn Sie diesen Seiten anstatt mit Kritik mit Offenheit, Anerkennung und Wertschätzung begegneten? Wenn sie alle Seiten, die Sie wahrnehmen, absolut gleichberechtigt behandelten? Allenfalls eine moderierende Funktion einnähmen?

Dann könnte der Zweifel, ob Sie einen Job schaffen, dazu führen, dass Sie sich vor Überlastung schützen und dass Sie prüfen, ob die betreffenden Aufgaben überhaupt in Ihren Bereich fallen oder delegiert werden können. Müdigkeit könnte zu einem Erholungs-Warnsystem werden. Wenn Langeweile der wohlwollenden Feststellung begegnet, dass uns nicht immer alles liegen muss, kann sie bestenfalls dazu führen, dass wir sperrigen Projekten wieder mit Offenheit und Neugier begegnen. Die Frage, ob wir uns nun freuen dürfen oder ein positives Feedback überhaupt verdient haben, kann die Erkenntnis einleiten, dass wir auch auf kleine Erfolge stolz sein und überhaupt generell großzügig und liebevoll mit uns selbst umgehen dürfen.

 

Wenn Sie auf diese Art Ihre eigene Vielfältigkeit entdecken, begegnen Sie einem absoluten „Dream Team“, das gut für Sie selbst sorgt, auf Herausforderungen flexibel reagiert, angemessene Kompromisse eingeht und klarer kommuniziert. Sie sind gut gewappnet für Ihren Alltag und besitzen nachhaltig gute Voraussetzungen, Leistungen zu erbringen, die Sie zufriedenstellen, wann immer Sie das wollen. Weitere Informationen zum Thema Burnout ...